Obwohl die Band nur ein Quartett ist, erzeugt sie  ein äußerst vielseitiges Klangbild, wie ein großes Orchester. Im ersten Teil ist das Spiel locker und swingt angenehm. Es hat eine große Klarheit und rollt zielgerichtet vorwärts wie ein Zug auf Schienen. In den Stücken gibt es stark variierende Rhythmen, und Petzolds geistreiches und warmes Saxofonspiel macht den Klang sehr weich und melodisch. Im zweiten Teil ist die Athmosphäre rockiger, aber man nimmt sich Zeit für die wunderbar gefühlvolle Ballade “Die Stunde des Diebes”
Das finnische Jazzmagazin Jazzrytmit über die Band “Hochhäuser”. (6/2013)

Das sagt die Presse:

... Ungeschützt brach sich eine urgewaltige Kraft den Weg. Die alles niederdrückende Last agressiven Stimmenwirrwarrs ließ zunächst keinen Raum für Sensibilität. Der Machtkampf zerrte die Violinen zwischen Seufzer und Donner hin und her, kurzzeitig versucht das Klavier (Stephan Becker), Besinnung durchzusetzen, scheitert aber am dominanten “Macbeth”-Vorbild. Schließlich schafft es am Ende ein Blues, den Kampf aufzulösen ...
Das gesamte Orchester überzeugte durch konzentriertes Ensemblespiel, nuancierte Tempo- und Lautstärkewechsel und einem guten Gefühl für den richtigen Zeitpunkt. “Mirrors” darf auf jeden Fall für sich beanspruchen, einen gangbaren Weg in der Kategorie “Symphonic Jazz” eingeschlagen zu haben.
Jazzpodium 11/2012 über die Uraufführung der Orchestersuite “Mirrors”

Eine Suite wie ein brodelnder Vulkan ... Musikalische Schichten und Facetten treffen hier aufeinander, laute Ausbrüche und Risse treten plötzlich aus der Stille empor wie Erdbeben oder ein Vulkan ... Das Publikum war begeistert und ließ sich immer wieder zu Beifallstürmen hinreißen.
Kölner Stadtanzeiger, 17. September 2007 über die Bigband- Suite “Pangäa”

Dabei wurde das Trio dem Ziel, ... eine Geisteshaltung auszudrücken, voll gerecht. Zu verdanken war das nicht nur den melodischen, abwechslungsreichen Stücken, die einmal mehr von Petzolds Vielschichtigkeit und kompositorischer Originalität zeugten... Gitarrist Thiemo Kirberg und Nils Imhorst am Kontrabass spielten selbstvergessen und zugleich hochkonzentriert, dabei technisch blitzsauber und perfekt aufeinander abgestimmt. Der Komponist selbst profilierte sich mühelos auch als virtuoser Sopran- und Tenorsaxophonist und am Cello.
Kölnische Rundschau, 9. März, 2004 über die Franziskusinventionen

Mit `Kompositionen á la chef´ beschäftigte sich die Matthias Petzold Working Band auf der Studiobühne im Loft ... Und dass diese durchdachten Kompositionen ganz schöne lebendige Musik werden können, diesen Beweis führte die Working Band an diesem Abend. Bassist Nils Imhorst, Schlagzeuger Roland Höppner und Promi-Percussionist Roand Peil bildeten eine trefflich eingespielte Groove-Abteilung, locker auch im 5/8, 6/8-Geplänkel der sprudelnden “Watermusic”... Im zweiten Set stellte die Band Sängerin Ariane Baumgartner vor, eine Allroundmusikerin mit einer satten, sonoren Stimme, eine Improvisatorin der Post-Jarreau-Generation und deshalb auch eine Botschafterin für Anflüge anspruchsvoller Popmusik. Das Publikum forderte begeistert Zugabe.
Kölnische Rundschau, 23. November 2002, über die Working Band

Die Behandlung des Instrumentalsatzes ist äußerst farbig und lebendig, die Chorsätze sind vielfältig. Matthias Petzold vermochte mit diesem Zyklus eine gültige, für sich sprechende Bindung zwischen “seiner” Jazzmusik und der in den Psalmen deutlichen Verbindung des Menschen zu Gott zu knüpfen.
“Kirchenmusikalische Mitteilungen” des Bistums Stuttgart, März 1996, über die
CD Psalmen und Lobgesänge

Tatsächlich gelang Petzold eine geniale Verknüpfung beider Welten (d.h. des Jazz und der Psalmen, Anm.) auf musikalischem Wege... Der Chor präsentierte sich mit klangschönem Ton, und den SängerInnen war das persönliche Engagement und die Freude an der Musik sichtlich ein Anliegen. Bestechend gut auch das Jazz-Ensemble, in dem sich so renommierte Musiker wie Frank Gratkowski und Jochen Rückert profilierten und eindeutig zum Erfolg des Abends beitrugen.”
Kölner Stadtanzeiger, 23. Juni 1994, über die Uraufführung von Psalmen und Lobgesänge

Die große Kunst des Balladenspiels wurde ausgiebig und meisterhaft praktiziert ... und durch explosive Ausbrüche und Soundcollagen unterbrochen. Faszinierend war die klare Struktur zund die Aussagekraft der einzelnen Kompositionen.
“Der Neue Tag” Weiden/Oberpfalz, 23. April 1998 über das Matthias Petzold Quartett

Matthias Petzold setzt eigenwillig und souverän moderne Mainstream-Traditionen fort... Auffällig ist vor allem der sicher gehandhabte Variantenreichtum an Stimmungen, der von humoriger Don-Quijoterie bis zur elegischen Chicago-Adaption reicht. Insgesamt eine phantasie- und liebevoll konzipierte CD, die man unbedingt gehört haben sollte.
Jazzpodium, Juli 1997, über die CD Ulysses

“ ... Wie bei allen früheren  Aufnahmen hat Petzold auch hier mit seinen originellen und  sympathischen Kompositionen einmal mehr ein Stück  groovenden und hochintelligenten Mainstream Jazz abgeliefert, der einem  hohen Qualitätsanspruch genügt, ohne Travestien oder aufgesetzte  Klischees, eine Musik die authentisch und ehrlich klingt und der man  anmerkt, dass sie von ihrem Schöpfer auch wirklich so empfunden wurde.
Petzolds Improvisationen sind Zuhör-Improvisationen, die ohne Redundanzen  auskommen und deren innere Entwicklungslogik immer nachvollziehbar ist. Er präsentiert sein Spiel mit sehr direkter Ansprache mit manchmal  leicht verschlepptem Beat, was seinen Improvisationen noch mehr Spannung und ein bisschen Dreistigkeit, aber niemals Aggressivität beisteuert.  Und eine hervorragend eingespielte Begleitband tut ihr Übriges zum  Gelingen dieser Aufnahme - Matthias Petzold hätte wahrlich einen höheren Bekanntheitsgrad verdient.”
Jazzpodium 3/2016 über die CD “World Tour” der Band Hochhäuser

[...] Die sehr straffen und komplexen Kompositionen, die eine geradezu verschwenderische Ideenfülle verarbeiten, treiben das musikalische Geschehen in einer geradezu atemberaubenden Geschwindigkeit voran, nur die Combo-Improvisationen, die quasi die Reflektionsebene der Kompositionen bilden, gönnen dem Hörer die Gelegenheit zum innehalten, um das Vergangene verarbeiten zu können. [...]
Am Ende dieses wohl anspruchsvollsten und wohl auch sperrigsten Werks Petzolds belohnt ein Leckerbissen die Konzentration des Hörens: Ein Saxophonquartettsatz, der ein Sonett von Shakespeare verarbeitet und an dem auch Petzold instrumental beteiligt ist. Mit seiner Intimität und lyrischen Introvertiertheit bildet er ein fast schon einschmeichelndes Gegenstück zum expressiven Furor der Orchestersuite.
Jazzpodium 5/13 über die CD “Mirrors”
 

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