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Auszüge aus Rezensionen von Konzerten und CDs: “Eine Suite wie ein brodelnder Vulkan ... Musikalische Schichten und Facetten treffen hier aufeinander, laute Ausbrüche und Risse treten plötzlich aus der Stille empor wie Erdbeben oder ein Vulkan ... Das Publikum war begeistert und ließ sich immer wieder zu Beifallstürmen hinreißen. “Petzold schöpfte für seine Komposition aus vielen Quellen: klassischer Bigband-Jazz verschmilzt mit impressionistischen Harmonien, mit Blues und afrikanischen Grooves zu einem Hörabenteuer, dessen Vielschichtligkeit sich beim ersten Hören kaum zu erschließen vermag. Trotz der musikalischen Wucht, die Holzbläser, Trompeten und Posaunen erzeugen, wirken die einzelnen Sätze erstaunlich leicht und transparent. “Die Musik wirkt wie die eines Kammertrios ... sie ist am Humor jener Art orientiert, mit der etwa Gustav Mahler die Fischpredigt des hl. Antonius aus “Des Knaben Wunderhorn” vertonte. Überhaupt verleihen Humor und Heiterkeit dieser Musik eine unnachahmliche Leichtigkeit. Kein “mea culpa”, nichts von der Ernsthaftigkeit und Schwere religiöser Inbrunst, sondern Religion von ihrer lebensfreundlichen Art aus dargestellt. Und wie jede gute Musik überzeugt sie auch, wenn man vom Programm vollständig abstrahiert.” “Dabei wurde das Trio dem Ziel, ... eine Geisteshaltung auszudrücken, voll gerecht. Zu verdanken war das nicht nur den melodischen, abwechslungsreichen Stücken, die einmal mehr von Petzolds Vielschichtigkeit und kompositorischer Originalität zeugten... Gitarrist Thiemo Kirberg und Nils Imhorst am Kontrabass spielten selbstvergessen und zugleich hochkonzentriert, dabei technisch blitzsauber und perfekt aufeinander abgestimmt. Der Komponist selbsst profilierte sich mühelos auch als virtuoser Sopran- und Tenorsaxophonist und am Cello.” (“Kölnische Rundschau”, 9. März, 2004 über die Franziskusinventionen ) “Ganz gegen alle vorurteilsbesetzte Erwartung ging man nicht pastoral und meditativ zu Werk, ein luftiger Swing wehte durch den Saal... Ein vielfarbiges Spektrum, in dem die Akteure nie den Bezug zum traditionell leicht unterkühlten Mainstream des Jazz verloren. So fand man sich nach einer kurzen Stunde innerlich erfrischt zurück in tropischer Hitze.” (“Kölnische Rundschau”, 18. Juli 2003, über die Franziskusinventionen) “Mit `Kompositionen á la chef´ beschäftigte sich die Matthias Petzold Working Band auf der Studiobühne im Loft ... Und dass diese durchdachten Kompositionen ganz schöne lebendige Musik werden können, diesen Beweis führte die Working Band an diesem Abend. Bassist Nils Imhorst, Schlagzeuger Roland Höppner und Promi-Percussionist Roand Peil bildeten eine trefflich eingespielte Groove-Abteilung, locker auch im 5/8, 6/8-Geplänkel der sprudelnden “Watermusic”... Im zweiten Set stellte die Band Sängerin Ariane Baumgartner vor, eine Allroundmusikerin mit einer satten, sonoren Stimme, eine Improvisatorin der Post-Jarreau-Generation und deshalb auch eine Botschafterin für Anflüge anspruchsvoller Popmusik. Das Publikum forderte begeistert Zugabe.” “Die Working Band des Saxophonisten und Cellisten Matthias Petzold hat sich dieses Metiers (des Funk Jazz, Anm.) in schwungvoller und überzeugender Weise angenommen... Kraftvolle Titel wie `Dragon City`oder ein lyrisches `Summertime`, als Song tausend Mal gehört, aber hier neu und überraschend gestaltet, zeigen handwerkliches Können, Einfühlungsvermögen und kompakte Bandarbeit.” “Der aus Brühl bei Köln stammende Saxophonist und Komponist Matthias Petzold hat den Bogen raus, wenn es um knackige Grooves geht. Mit seiner Working Band, bestehend aus Cracks der rheinischen Jazzszene wie dem Trompeter Christian Winninghoff oder dem umtriebigen Percussionisten Roland Peil, serviert Petzold auf der Debut-CD seiner siebenköpfigen Truppe moderne Jazzkompositionen, die sich auszeichnen durch schön ineinandergreifende Vielstimmigkeit der Instrumente und feine solistische Linien, die von dem locker groovenden Untergrund der Rhythmusgruppe ausgehend sich ihren Weg durch die Stücke bahnen.” (“Feedback”, Oktober 2002 über die CD ”Elements” ) “Sie mögen Jazz,aber der sollte weder konturenlose Barhintergrundmusik sein noch in allzu aufdringliche Improvisations-Arien ausufer? Dann könnte “Elements” der Matthias Petzold Working Band ihre CD sein... Viel Abwechslung also - und doch zieht sich durch die gesamte CD eine beschwingte, sommerliche Grundstimmung, die die Platte wie aus einem Guss erscheinen lässt.” (“Brigitte”, Juli 2002, über die CD ”Elements” ) “Matthias Petzold ist zum Magneten für Freunde von anspruchsvoller Musik und ausgefeilten Kompositionen geworden. Nachdem die Stuhlreihen gefüllt waren, hieß es zusammenrücken... Und das Versprechen wurde gehalten. Die sechsköpfige Formation bot eine raffinierte Musik, die auf die Beine zielte, aber den Kopf nicht verfehlte... Und spätestens bei der Zugabe stand fest: Premierenaufführung mit Bravour bestanden.” “Mit seinen kompositorischen Werken fand der junge Saxophonist den Einstieg in die nationale Jazzszene. Seine dritte Arbeit "Pangäa" - davon kann man mit hoher Sicherheit ausgehen - wird aus dieser Erfolgskontinuität nicht ausbrechen... Vielschichtig und facettenreich läßt “Pangäa” den Zuhörer in aufregende und spannende Gefilde driften. Und bei aller musikalischen Breite und Tiefe, das Werk wirkte nie schwerfällig. "Pangäa" besticht mit jeder Note durch swingende Leichtigkeit und Spielfreude.” “Petzolds Musik hält die Waage zwischen Tradition und Neuerung, forscht im Fundus das Vorhandenen und bringt immer wieder frisch klingende Synthesen zutage. Was sie so sympatisch macht, ist, dass sie auf vordergründige Effekte und alles zwanghaft gewollte verzichtet und ganz locker und unverkrampft klingt.” “Die große Kunst des Balladenspiels wurde ausgiebig und meisterhaft praktiziert ... und durch explosive Ausbrüche und Soundcollagen unterbrochen. Faszinierend war die klare Struktur und die Aussagekraft der einzelnen Kompositionen.” “Matthias Petzold setzt eigenwillig und souverän moderne Mainstream-Traditionen fort... Auffällig ist vor allem der sicher gehandhabte Variantenreichtum an Stimmungen, der von humoriger Don-Quijoterie bis zur elegischen Chicago-Adaption reicht. Insgesamt eine phantasie- und liebevoll konzipierte CD, die man unbedingt gehört haben sollte.” “... zeigt er mit seinem Sepett eine große Vielfalt an Spielmöglichkeiten. Er integriert in seine Darbietung Volkslieder, Zirkusmusik, afrikanische Musik und Popsongs. Das Hauptelement ist jedoch der Jazz, den er in einer glücklichen Synthese zwischen Tradition und Moderne zu gestalten weiß.” ”Man muss sich wundern, welche Geschlossenheit das Septett dennoch erreicht. Wenn es Petzold gelingt, sein Konzept aufrecht zu erhalten, dann dürfte er bald zu den beachtenswertesten deutschen Musikern gehören.” “Dabei klingt der junge Leader mit seinen klaren Linien immer wieder erfrischend anders als seine Altersgenossen, hat er es doch gelernt zu warten und sich Zeit zu lassen ...” ”Die Behandlung des Instrumentalsatzes ist äußerst farbig und lebendig, die Chorsätze sind vielfältig. Matthias Petzold vermochte mit diesem Zyklus eine gültige, für sich sprechende Bindung zwischen “seiner” Jazzmusik und der in den Psalmen deutlichen Verbindung des Menschen zu Gott zu knüpfen.” “Tatsächlich gelang Petzold eine geniale Verknüpfung beider Welten (d.h. des Jazz und der Psalmen, Anm.) auf musikalischem Wege... Der Chor präsentierte sich mit klangschönem Ton, und den SängerInnen war das persönliche Engagement und die Freude an der Musik sichtlich ein Anliegen. Bestechend gut auch das Jazz-Ensemble, in dem sich so renommierte Musiker wie Frank Gratkowski und Jochen Rückert profilierten und eindeutig zum Erfolg des Abends beitrugen.” “Die reizvollen und ansprechenden Kompositionen Petzolds sind bestens geeignet, dem Übenden Lernerfolge zu vermitteln und ihm gleichzeitig ein Gefühl für die verschiedenen Jazzstile zu geben. Ein Band, nach dem sich Saxophonisten eigentlich die Finger lecken müssten, der aber auch anderen Instrumentalisten nützlich sein kann.” ”... handelt es sich um eine wundervolle Sammlung von neun grandiosen Jazzstücken, die verschiedenen Vorbildern huldigen. Jedes Stück wird von einer ausgezeichneten Rhythmusgruppe und dem mit vollem Tenorton und unbestechlicher Phrasierung agierenden Matthias Petzold zunächst als Demonstration vorgetragen, um dann als Play-Along den Versuchen der Käuferschaft zur Verfügung zu stehen... Äußerst empfehlenswert für alle angehenden Jazzer.”
Nicht jedem gefällt´s ... “Die Kompositionen Petzolds sollen an Jazzmusik angelehnt sein, erinnern aber eher an seichtes “easy listening” Gesäusel... Schade, dass den offenbar guten “Begleitmusiker” ein auf seinen Saxophonen und Cello quietschenden Solisten zur Seite gestellt wurde...” Quietschendes Gesäusel ... Na ja
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